Dienstag, 9. Januar 2018

[Kurzrezension] Der Verrat des Inquisitors von Frank Rehfeld

Titel: Der Verrat des Inquisitors
Reihe: Der Inquisitor
Band: 2
Autor: Frank Rehfeld
Genre: Heroische Fantasy
Erscheinungsdatum: 18.12.2017
Seiten: 512
Verlag: Blanvalet
Format: Ebook
ISBN-13: 978-3-641-16567-3
Originalpreis: 12,99€

Kurzbeschreibung: 
Er ist fest im Glauben, und zweifelt doch an der Kirche. 
Der junge Inquisitor Torin muss sich entscheiden, denn ein Glaubenskrieg steht der Kirche der Heiligen Familie bevor. Tradition gegen Offenheit, strenge Regeln gegen sanfte Führung, politische Macht gegen reinen Glauben. Doch beide Parteien sind sich einig, dass die alten Schrecken aus der Wüste bekämpft werden müssen. Und so erhält Torin den Auftrag, eine Expedition ins Zentrum ihrer Macht zu führen, um sie zurückzudrängen und vielleicht sogar für immer aufzuhalten. 

Meinung: 
Wie bereits im ersten Band startet die Geschichte sehr gemächlich und auch wenn bereits zu Anfang interessante Ereignisse zu tragen kommen, setzt die eigentliche Handlung erst spät ein. Das ist aber gar nicht weiter schlimm, da die Geschehnisse durchaus spannend sind und sich dadurch bereits abzeichnet, worauf das Buch ungefähr hinauswill. Im Grunde ist die Geschichte in drei Teile untergliedert und steigert sich dabei jedes Mal ein bisschen. Sehr positiv fand ich, dass die Charaktere hier ein Stück mehr Charakter bekommen. Während viele im ersten Band noch recht eindimensional charakterisiert wurden, bekommen sie nun mehr Ecken und Kanten und sind dadurch deutlich nachvollziehbarer – wenn auch nicht immer sympathischer, aber das ist kein Manko. Torin selbst hat in diesem Band vor allem eine große innere Entwicklung zu beschreiten. Endlich ist er ein echter Inquisitor und muss sich nun um Recht und Ordnung kümmern. Dabei stößt er öfter als ihm lieb ist an seine Grenzen. Auch seine Beziehungen zu anderen Charakteren werden wieder gut eingegliedert dargestellt. Gegen Ende hin wird es immer spannender und man ist als Leser hin und her gerissen, was denn nun richtig oder falsch ist. Das Ende selbst ist dann aber ein Knaller und absolut unvorhersehbar. Man hat gleichzeitig aber auch das Gefühl, der Autor macht es sich hier ein bisschen leicht. Trotzdem fand ich die Enthüllung sehr spannend und passend. Besonders gefallen hat mir auch die Verschlagenheit, die dem ganzen Text inne zu wohnen scheint. Etwas störend waren leider die zahlreichen Fehler, die das Korrektorat übersehen hat.

Fazit:
„Der Verrat des Inquisitors“ ist ein wirklich gelungener Abschluss der Reihe. Die Handlung spitzt sich immer weiter zu und treibt Torin als Protagonist in die Enge. Definitiv ein kleiner Geheimtipp für Fantasy-Fans.

Inhalt: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Schreibstil: 4/5

Gesamt:

Kommentare:

Ruby hat gesagt…

Grüße dich :),

für Fantasy-Tipps bin ich ja immer zu haben. ♥ Und hier bin ich gerade beim stöbern an diesem tollen Cover hängen geblieben. :D Gleich mal gespeichert. Zu viel durfte ich ja noch nicht lesen, weil es Band 2 ist ^^ Aber ich habs mir mal gemerkt. Auch wenn es diesen Teil gar nicht als Buch zu geben scheint. Nur als Ebook. Finde ich ja manchmal echt schade.
Kennst du "Nebelmacher"? Die Reihe um den Assassinen Clach? Ist echt super :D Lasse ich dir mal als Danke-Tipp da :D

Tintengrüße von der Ruby

Gwee hat gesagt…

Huhu Ruby!

Ja, ich fand es auch sehr schade, dass es das Buch nur als Ebook gibt. Den ersten Band gibt es aber ganz normal. :) Ich verlinke dir hier mal die Rezension dazu. Ich finde die Reihe echt außergewöhnlich.
"Nebelmacher" sagt mir jetzt nichts, aber ich guck es mir mal an. Danke für den Tipp deinerseits!

Liebe Grüße,
Diana

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