Donnerstag, 4. August 2016

[Aktion] Serienabend #009


Im Mai hat die liebe Kosmeticca zu einer neuen Aktion ausgerufen, die vor allem für Serienliebhaber gedacht ist. Worum geht es im Speziellen? Jeden Donnerstag stellt man eine Serie vor, die man gerade schaut mit der aktuellen Folge. Das kann eine neue Serie sein, aber auch ein Rewatch.

Steckbrief

Titel: Pretty Little Liars

Inhalt: Im Zentrum von „Pretty Little Liars“ stehen die vier Mädchen Aria, Hanna, Spencer und Emily. Vor einem Jahr noch bildeten sie mit einer fünften - Alison DiLaurentis - die In-Clique der Schule. Genau genommen waren die vier vor allem durch Alison in der Schulhierarchie aufgestiegen. Doch dann verschwand Alison unvermittelt von einem gemeinsam verbrachten Abend - und blieb verschwunden. Die vier Mädchen verloren sich über das folgende Jahr aus den Augen - auch, weil ein gewaltiges Geheimnis (und viele kleinere) auf ihnen lastete. Mittlerweile haben sich die vier mit ihrem neuen, unabhängigen Leben arrangiert. Unvermittelt erhalten sie jedoch Nachrichten per eMail und SMS von A. - einer Person, die alle ihre Geheimnisse, alte wie neue, zu kennen scheint.

Staffel: Staffel 4

Folge: Folge 10, "Das Bekannte hat viele Gesichter"


1. Beschreibe die aktuelle Folge in drei Worten

Offenbarungen und falsches Spiel

2. Bewerte die Folge mit einer Schulnote und begründe deine Entscheidung

Diesmal gebe ich eine 2+. Ich finde es zwar immer noch ein bisschen im Kreis laufen momentan, aber die Folge hatte zumindest ein paar wirklich gute Momente. Ezra ist wahrscheinlich das Thema Nr. 1 in dieser Folge und da muss er ja wirklich was schlucken. Er tut mir echt Leid. Maggie ist echt verschlagen. Emily hat diese Folge auch hart zu knabbern. Ich würde mich auch gruseln, wenn ich im Zimmer einer Toten schlafen sollte. Für Hanna gibt es wohl lange erstmal kein Aufatmen. Ich hoffe einfach, dass sich alles doch noch zum Guten wendet, aber es mischen einfach zu viele Personen mit, von denen man erst dachte, sie wären gut. Spencer und Toby waren diese Folge nur mäßig interessant. Okay, durch sie haben wir etwas Neues, vielleicht Bedeutendes, über Alison herausgefunden, aber die Sache mit dem dementen Arzt ist anstrengend. Aria scheint die einzige zu sein, der es diese Folge richtig gut ging. Und momentan finde ich ihre Entscheidungen auch gar nicht mal so übel. Alles in Allem eine Folge mit Höhen und Tiefen, aber die Mädels sind mir momentan ein bisschen zu zerstreut und agieren eher im Einzelnen als zusammen.

3. Gibt es Serien, die du lieber im Sommer als im Winter anschaust?

Ich denke, es gibt Serien, die sich in einer Jahreszeit besser gucken lassen als in der anderen, aber generell mache ich da keinen Unterschied. Rein psychologisch müsste man ja davon ausgehen, dass man im Sommer eher fröhlichere Serien schaut und im Winter eher die düsteren, aber ich schaue einfach an, worauf ich gerade Lust habe und meistens sind das eh eher ernstere Serien. Und oft richte ich mich auch einfach nach dem Sendeplan, gerade wenn es um aktuelle Serien geht. Die kommen nun einmal meistens ab Oktober über den ganzen Winter hinweg. Und momentan zeigt sich bei meinem Verhalten auch, dass ich wohl eher im Winter Serien "suchten" kann, da ich zurzeit lieber andere Dinge tue. 

[Rezension aus dem Archiv] Rückblick #001

Jeden Mittwoch veröffentliche ich eine Rezension von meinem früheren Blog. Diese sind teilweise bis zu sechs Jahren alt und haben in mir den Wunsch geschürt sie nicht einfach so stehen zu lassen. Wenn man Stil und Ausdrücke betrachtet, sind sie leider sehr schlecht geschrieben. Aber es sind ehrliche Meinungen gewesen. Manchmal, wenn ich Schnitzer sehe, verbessere ich sie, meistens lasse ich es aber. Warum? Wenn ich sie verbessern würde, könnte ich sie auch neu schreiben, aber da ich die meisten der Bücher seit vielen Jahren nicht gelesen habe, könnte ich der alten Rezension inhaltlich nicht gerecht werden. Und deshalb möchte ich ab jetzt meine aktuelle Meinung abgeben. Meine Meinung zu den Rezensionen und Büchern. Viele kennen bestimmt Favolas Stempel-Aktion. Dies hier soll eine Anlehnung daran werden. Ich will mir die alten Rezensionen anschauen und meine heutige Meinung abgeben, vor allem ob ich das Buch positiv in Erinnerung behalten habe und was daran. Ob ich es nochmal lesen wollen würde, etc.
Dadurch bleiben die alten Rezensionen nicht blass und ich habe nicht das Gefühl ein Buch anzupreisen oder zu zerreißen, bei dem sich meine Meinung abgekühlt hat, sondern ich kann nochmal einen aktuellen Bericht dazu abgeben.

Tote Mädchen lügen nicht von Asher Jay

Ich habe dem Buch 3 von 5 Punkten gegeben, Durchschnitt also. Und passend dazu muss ich auch sagen, dass mir der konkrete Inhalt kein bisschen im Kopf geblieben ist. Es war nicht schlecht genug, um sich daran zu erinnern und auch nicht gut genug. Ich weiß noch, dass es damals ein Roman war, der in aller Munde und die Rezension eine meiner beliebtesten Beiträge war. Und die Thematik an sich finde ich auch immer noch wunderbar. Erst im Juli habe ich wieder ein Hörbuch zum Thema Selbstmord angehört. Aus der Rezension kommt ja auch heraus, dass mir der Inhalt an sich eigentlich zugesagt hat, aber die Art, wie es geschrieben ist, damit kollidiert. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Kritik an dem Buch damals gerechtfertigt war. Wahrscheinlich würde ich es sogar noch einmal lesen, um meine Meinung aufzufrischen. Trotz der Bewertung ist es mir aber zumindest ganz grob immer im Hinterkopf geblieben.

Nox - Das Erbe der Nacht von Michael Borlik

Dieses Buch verfolgt mich bis heute. Ich hab es damals bei der Buchhandlung Athesia Test gelesen und musste es danach zurückgeben. Und seither wollte ich es mir immer kaufen, aber irgendwie kam ich einfach nicht dazu und dann habe ich es nur noch gebraucht gefunden. Mittlerweile scheint man das gebundene Buch aber zumindest bei Amazon normal ordern zu können. Allerdings findet man auf der Verlagsseite nichts mehr dazu. Anscheinend hat Carlsen das Buch 2013 nochmal verlegt, aber auch dazu findet sich rein gar nichts. Und ein zweiter Band ist wohl auch nie erschienen. Zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich mich nicht mehr an den Inhalt erinnere, obwohl ich 5 von 5 Punkten vergeben habe. 6 Jahre sind eine lange Zeit, aber ich habe schlechtere Bücher gelesen, an die ich mich besser erinnern kann. Im Nachhinein würde ich also sagen, dass es doch kein Verlust ist, dieses Buch nicht gelesen zu haben. Aber ich bin auch überzeugt davon, dass ich mich bestimmt noch einmal darin verlieben könnte. Zumindest wenn ich der Rezension vertraue, die ja wirklich euphorisch klingt. Zumindest war es ein wirklich gutes Jugendbuch.

Morgenrot von Tanja Heitmann

Es klingt fast traurig, aber hier erinnere ich mich sogar noch ganz grob an Szenen, die mich völlig verwirrt haben. An mehr als bei den besser bewerteten Büchern. Ich weiß noch wie furchtbar es für mich war dem Hörbuch zu lauschen und dass es irgendwie nicht so ganz Sinn machen wollte. Vielleicht lag es auch an mir, aber ich hatte das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben. Und so richtig erreicht hat mich das Hörbuch auch nicht. Eines hat es jedenfalls bewirkt: Dass ich die Finger von Tanja Heitmann lasse. Bis heute. Und ich werde dieses Hörbuch auch wirklich nie wieder anhören. Wenn die Hülle nicht leider beschädigt wäre, würde ich es vermutlich sogar auf eBay verkaufen. Mittlerweile scheint es das Buch auch nur noch als eBook zu geben. 1 von 5 Punkten ist vielleicht ein bisschen hart, aber da ich offensichtlich - und das weiß ich auch heute noch sehr gut - ständig den Faden verloren habe, ist es wohl gerechtfertigt. Vielleicht war das Buch ja besser. Da das Hörbuch nur eine gekürzte Fassung war, kann es auch einfach am Zusammenschnitt liegen. Aber nichtsdestotrotz mochte ich die Charaktere und Handlung nicht.

Flügelschlag von Jeanine Krock

An die Tierärztin mit dem Engel kann ich mich sogar noch recht gut erinnern und habe dabei einzelne Szenen im Kopf. Mein allgemeiner Eindruck heute ist aber, dass das Buch wahrscheinlich überhaupt nicht mehr zu meinem Lesegeschmack passen würde - zumindest gehe ich davon aus, wenn es wirklich so auf die Romantik fixiert ist - und ich habe es auch nicht mehr so positiv in Erinnerung, auch wenn mir einige Szenen im Kopf herumschwirren, die actionreich und ansprechend waren. Ob ich das aber einfach verwechsle, weiß ich auch nicht. 3 von 5 Punkten sprechen ja doch eher für einen durchschnittlichen Roman und zumindest die Bewertung würde zu meiner Erinnerung passen. Ich habe auch noch ein anderes Buch der Autorin auf meinem SuB liegen, aber bisher nicht gelesen. Warum? Ich habe immer im Hinterkopf gehabt, dass dieses hier nicht besonders überwältigend war und natürlich vor allem auf die Liebesgeschichte setzt. Ich würde es auch nicht noch einmal lesen.

Du von Zoran Drvenkar

Dieses Buch habe ich damals von vorablesen.de als Rezensionsexemplar bekommen. Mittlerweile scheint Ullstein es nur noch als Taschenbuch zu verkaufen. Zoran Drvenkar ist ein recht bekannter Thrillerautor. Neben diesem Buch habe ich erst 2014 noch "Still" als Rezensionsexemplar von ihm gelesen, das aber vom Verlag Eder & Bach herausgeben wurde. Ich weiß noch, dass "Du" mich sehr zwiegespalten dastehen lassen hat. Das Buch ist großartig, keine Frage, und ich erinnere mich auch immer noch an viele Szenen, wenn auch natürlich nicht im Detail. Die Handlung ist auch nur noch ganz grob in meinem Kopf geblieben, aber mir im Vergleich zu den anderen Büchern dieses Beitrags vermutlich noch am besten in Erinnerung. Der Schreibstil war für mich damals wirklich interessant. Man muss sich erst einmal reinfinden, aber dann liest es sich sehr flüssig und fesselnd. Mein Problempunkt war die Tatsache, dass hier viele Dinge beschrieben werden, mit denen ich als Durchschnittsbürger nichts zu tun habe. Ich glaube, Drogen waren zum Beispiel ein Thema, das vorkam. Aber wenn man mal davon absieht, hat mich das Buch sehr begeistert. Ob ich es noch einmal lesen würde? Puh, es war wirklich gut, aber ich denke nicht.

Es ist zugegeben echt schade, dass viele Bücher so leicht in Vergessenheit geraten. Aber gerade deswegen finde ich es wirklich gut noch einmal über die alten Rezensionen zu reden. 

Mittwoch, 3. August 2016

[Aktion] Liebster Award


Vor gut zwei Wochen haben mich Andrea und Lara von 2Nerds1Book für den Liebster Award nominiert. Auf meinem alten Blog habe ich anfangs sehr gern bei solchen Nominierungen und auch bei Tags gern mitgemacht - bis es irgendwann Massenware wurde und man damit überschwemmt wurde. Durch die Nomination der beiden habe ich meine Meinung noch einmal überdacht. Ich finde es zum Beispiel toll, dass hier eigene Fragen von Bloggern an andere Blogger gestellt werden. Und die Fragen der beiden möchte ich auch sehr gerne beantworten. 
Bevor wir dazu kommen: Vielleicht werde ich ab und an doch einmal einen Tag mitmachen, weil er mir gefällt, aber das wird dann dennoch eher die Ausnahme sein. 
Aber jetzt kommen wir endlich zum Anlass dieses Beitrags:


Was muss man tun?

- 11 gestellte Fragen beantworten.
- Die Person verlinken, von welcher man die Nominierung erhalten hat.
- Selbst wieder Blogs nominieren und sich 11 Fragen ausdenken, welche die nominierten Blogs dann beantworten sollen.


Die Fragen:


1. Wenn du nur noch Bücher eines einzigen Genres lesen könntest, welches Genre würdest du auswählen und warum? 

Das ist wirklich eine schwierige und fiese Frage, aber ich wähle das, was mir auch zuerst einfällt: Fantasy. Leider schließe ich damit Dystopien aus, aber Fantasy war schon immer das Genre gewesen, mit dem ich mich am meisten verbunden gefühlt habe. Und ich denke, in diesem Genre wird mir auch nie langweilig werden.

2. Liest du lieber Bücher mit männlichen Protagonisten oder weiblichen? 

So richtige Gedanken habe ich mir darüber bisher nie gemacht. Aber ich glaube, dass männliche Protagonisten mich tatsächlich seltener nerven. Weibliche Protagonisten haben oft diese Neigung unnötig zu jammern. Das habe ich bei den männlichen eigentlich noch nie gehabt - zumindest nicht in einer aufdringlichen Form. Wahrscheinlich komme ich mit männlichen Protagonisten also eher klar. Aber mir ist im Grunde vor allem wichtig, dass der Charakter tiefgründig ist. Und das ist ja auch bei Mädchen möglich.

3. Wenn du eine Romanfigur zum Leben erwecken könntest, welche wäre das? 

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Bei den meisten Charakteren ist es besser, wenn sie in ihren Büchern bleiben. Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber wenn ich das könnte, würde ich wahrscheinlich als erstes einen meiner eigenen Charaktere aus meinen Büchern erwecken, an denen ich schreibe. Davon ist bisher nur leider keiner beendet. Ich würde gerne eine Figur aus einem veröffentlichten Buch nennen, aber mir fällt einfach niemand ein.

4. Welches Buch liegt schon sehr lange auf deinem SuB? 

Viele. Nein, im Ernst. Die meisten SuB-Bücher liegen schon seit mindestens 2 Jahren da drauf, manche vielleicht sogar 5 oder länger. Zurückführen kann ich das ganze leider nicht mehr, aber ich nenne gerne ein Buch, das subjektiv betrachtet eigentlich schon zu lange auf meinem SuB liegt.

Die Magie der tausend Welten: Die Begabte von Trudi Canavan
Der junge Archäologe Tyen entdeckt ein magisches Buch, in dem seit vielen Jahrhunderten das Bewusstsein einer Frau gefangen ist: Pergama war einst eine talentierte Buchbinderin, bis ein mächtiger Magier sie mit einem Zauber belegte und dazu verfluchte, für alle Zeit das Wissen der Welt in sich aufzunehmen. Und so weiß Pergama, dass Tyens Heimat und allen, die ihm am Herzen liegen, eine schreckliche Katastrophe droht. Allerdings kann sie Tyen nur helfen, wenn es ihm gelingt, den Fluch des Buches zu brechen. Und tatsächlich hat Tyen keinen dringlicheren Wunsch, als Pergama zu befreien – der längst seine Liebe gehört.

Das Buch habe ich mir damals zeitnah nach Erscheinen gekauft, aber bis heute nicht gelesen, obwohl ich die Autorin liebe. Warum? Vermutlich weil ich erst die ganze Reihe haben will, aber mittlerweile bin ich des Wartens etwas überdrüssig geworden. Und vielleicht lese ich es auch bald endlich.

5. Auf welche Veranstaltung/Festival/Convention wirst du als nächstes gehen?

Nun, ich besuche ganz selten solche Veranstaltungen. 2015 war ich das erste Mal auf der Leipziger Buchmesse. Vielleicht werde ich 2017 wieder auf die Buchmesse gehen, aber sonst sind keine Veranstaltungen geplant. Aber das kann sich natürlich noch ändern.

6. Erinnerst du dich noch an ein Buch aus deiner Kindheit, das du ganz oft gelesen bzw vorgelesen bekommen hast?

Primär hatte ich eigentlich für den Abend Hörbücher und - spiele und hab vor allem gern "Das kleine Gespenst" von Ottfried Preußler gehört, aber da waren noch viele mehr, die ich geliebt hab. Ein Buch, das ich als kleines Kind gelesen habe, war "Der Zauberer der Smaragdenstadt" von Alexander Wolkow. Aber mit 7 Jahren habe ich auch schon die ersten "Harry Potter"-Bücher gelesen, wenn man Kindheit noch weiter spannen will und die ersten beiden Bände habe ich ca. 6-7x gelesen.

7. Liest du neben Büchern auch Comics oder Mangas?
Jain. Also, extrem selten. Vor Jahren habe ich mal die "Ouran High School Host Club"-Mangas gelesen. Die wurden mir damals von einer Freundin empfohlen, die Mangas geliebt hat. Dann habe ich auch noch "Death Note" angelesen. Und meine Lieblingsmangareihe ist eindeutig "Soul Eater". Leider habe ich die Mangas nicht mehr, aber ich wollte sie mir irgendwann wieder holen, um auch endlich wieder auf aktuellem Stand zu sein. Aber generell bevorzuge ich einfach Romane und das sieht man ganz eindeutig in meinem Leseverhalten.

8. Welches Land reizt dich besonders von der Kultur, Sprache und Geschichte her?

Irland war schon immer mein Lieblingsland und ich finde alles daran unglaublich spannend und schaue auch sehr gerne Filme, die dort spielen. Bücher habe ich dafür bisher wenige gelesen, die sich dort zutrugen, aber ein paar waren schon dabei. Ich weiß gar nicht genau, was meine Leidenschaft für dieses Land entfacht hat, aber sie besteht schon seit meiner Kindheit. Wenn es um Sprache geht interessiere ich mich ansonsten auch noch sehr für Russland und die Ukraine, was aber an meinen familiären Wurzeln liegt.

9. Was hältst du von "gehypten" Büchern/Filmen/Serien?

Das ist schwierig zu sagen. Mich als Leser stören sie irgendwie schon. Wenn ein Buch zu sehr gehypet wird und ich es schon gelesen habe, ist es nicht so schlimm, weil ich weiß, ich habe es vor diesem Hype entdeckt und meine Meinung ist dann auch noch unberührter. Aber wenn ein Buch bereits in den Himmel gelobt wird und ich es nicht gelesen habe, ist es kritisch. Zum einen lese ich Bücher ja nicht, weil sie so gehypet werden, aber irgendwie hat man doch immer das Gefühl, es wäre so. Außerdem ist die Meinung natürlich verändert, weil man andere Erwartungen an ein Buch hat und entweder es wird ihnen gerecht und alles ist gut oder eben nicht und das ist doch in den meisten Fällen so, wenn wir ehrlich sind.

10. Knabberst du etwas beim lesen?

Früher habe ich das gerne mal gemacht, aber mittlerweile eigentlich nie. Zumindest nicht unbedingt absichtlich. Wenn ich grad Lust auf etwas habe, dann esse ich was nebenbei, aber meistens stört es eher, weil ich dann ja auch Schwierigkeiten habe das Buch zu halten.

11. Wenn du einen beliebigen Autor interviewen könntest, welchen würdest du wählen?

Wir hatten sie ja oben schon erwähnt und sie ist auch die erste, die mir einfällt: Trudi Canavan. Ich bin immer noch enttäuscht, dass ich es nicht geschafft habe eine Lesung von ihr zu besuchen, aber vielleicht kommt sie ja nochmal nach Deutschland. Ansonsten würde ich natürlich auch gern mit J.K. Rowling über ihre Bücher reden. Generell gibt es viele Autoren, mit denen ich gern ein ausführliches Gespräch führen würde.

Meine Fragen:
1. Führst du ein Lesetagebuch? Wenn ja, wie gestaltest du es?
2. Hörst du Musik beim Lesen oder lenkt dich das ab?
3. Gibt es ein Buch, in dessen Welt du gerne leben würdest oder in dem du gerne eine Rolle spielen würdest?
4. Hast du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?
5. Welches Buch steht momentan ganz oben auf deiner (imaginären) Wunschliste?
6. Liest du mit oder ohne innere Stimme?
7. Bei welchem Buch hast du dir am meisten gewünscht, dass es nie geendet hätte und hast immer noch ein bisschen "Fernweh"?
8. Wo kaufst du deine Bücher am Liebsten?
9. Machst du dir Notizen, während du ein Buch liest, an denen du dich für deine Rezensionen orientierst oder schreibst du frei Schnauze?
10. Liest du lieber Einzelbände oder Reihen?
11. Hast du neben dem Bloggen noch andere kreative Hobbys?

Das Nominieren finde ich eigentlich schwierig, da wahrscheinlich die meisten diesen Award schon einmal bekommen haben. Aber drei Blogger kriege ich trotzdem zusammen:
- Denise von 365 Seiten
- Martin von Martins Minds
- Anna von Anna im Bücherparadies
Ihr müsst natürlich nicht mitmachen! Ich würde mich aber freuen.
Es kann sich aber jeder gerne angesprochen fühlen meine Fragen zu beantworten, ob auf seinem Blog oder hier in den Kommentaren. :)

Nochmal vielen Dank an Andrea und Lara für die schönen Fragen!

[Rezension aus dem Archiv] Die furchtlosen Vier von Gitty Daneshvari

Titel: Die furchtlosen Vier
Reihe: Das Geheimnis von Summerstone
Band: 1
Autor: Gitty Daneshvari
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 08.03.2010
Seiten: 304
Verlag: cbj
Format: Gebunden
ISBN-13: 978-3570135983
Preis: 14,95€ (als eBook 6,99€)

Kurzbeschreibung: 
An einem streng geheimen Ort, auf einem 70 Meter hohen Felsen, befindet sich Summerstone – das Phobinasium – eine ebenso exklusive wie geheimnisvolle Bildungseinrichtung. Verschwiegenheit ist eine Aufnahmebedingung. Die Lehrmethoden der Direktorin, Mrs Wellington, sind einzigartig. Und nur wenige Menschen wissen, was hier tatsächlich vor sich geht: Hier können Kinder das Fürchten ... verlernen! 

Madeleine, Lucy, Theo und Garrison haben Angst! Angst vor Spinnen, Insekten & Co., vor engen Räumen, vor dem Tod und sogar vor Wasser. Da kommt es schon mal vor, dass Madeleine nur mit Spraydose und Moskitonetz bewaffnet das Haus verlässt. Oder dass Theo stündlich überprüfen muss, ob seine Familie noch lebt. Es gibt nur einen Ausweg: das geheimnisvolle Phobinasium. Doch dort erwarten sie nicht nur schweißtreibende Prüfungen. Um endlich furchtlos zu werden, müssen die Vier das unglaubliche Rätsel von Summerstone lösen. Und das stellt sie vor ungeahnte Herausforderungen. … 

Inhalt:
Madeleine, Theo, Lulu und Garrison sind von Phobien geplagt. Als es überhand nimmt, schicken ihre Eltern sie ins Phobinasium, einer Schule, von der kaum einer weiß und die ihnen helfen könnte. Dort treffen sie auf Mrs. Wellington, die Schulleiterin, und stellen fest, dass alles anders ist, als sie erwartet hätten. Wie sollen sie ihre Ängste überwinden, wenn Mrs. Wellington ihnen alles andere beibringt – vorzugsweise über sich – als über ihre Ängste?

Erster Satz: 
In der Wildnis außerhalb von Farmington, Massachusetts 
(Die genaue Lage wird aus Sicherheitsgründen verschwiegen) 
Bitte richten Sie allen Schriftverkehr an: 
Postfach 333, Farmington, MA 01201 

Meinung: 
Das Cover hatte es mir angetan. Ein dunkles Schloss, vier Kinder und über ihnen fleischfressende Pflanzen. Sieht doch vielversprechend aus, nicht wahr? Der Titel ist außerdem in goldenen Lettern gedruckt. Die Kurzbeschreibung auf der Rückseite finde ich noch nicht sehr ansprechend, aber der Klappentext ist dafür gut genug. Der Klappentext auf der letzten Seite enthält kurze Informationen über die Autorin. Auch wird auf einer der letzten Seiten ein anderes Buch kurz vorgestellt, dass aber von einer anderen Autorin stammt. Die Schrift ist sehr gut zu lesen, schön groß. Auch schön gemacht ist, dass am Anfang eines Kapitels immer eine Phobie erklärt wird.

Die Handlung ist schlichtweg verrückt. Daneshvari schafft es sehr humorvoll zu schreiben und immer wieder Witz in ihren Roman zu bringen, ohne dass es erzwungen klingt. Anfangs lacht man noch über die Ängste der Kinder, dann über Mrs. Wellington und ihren Freund Schmidty. Ich war immer wieder überrascht von der Handlung. So etwas Verrücktes muss man sich erst einmal einfallen lassen, aber ein wenig vorhersehbar war das Ende dann doch. Ganz klar wird auch nicht alles. Was hat es nun mit Abernathy auf sich? Diese Frage wird überhaupt nicht beantwortet, obwohl er für die Geschichte doch ziemlich relevant zu sein scheint. Nicht nur diese Frage bleibt offen, denn ich habe mir des Öfteren so einige gestellt. Manche Dinge waren auch nicht von Bedeutung und wurden trotzdem erwähnt und warfen Fragen in meinem Kopf auf. Und besonders interessant hätte ich gefunden, wie das Treffen mit den Eltern am Ende abgelaufen wäre. Das Buch hatte deutlich mehr Potenzial als genutzt wurde.

Die Charaktere werden eigentlich auf ein paar Eigenschaften reduziert, worauf dann immer wieder angespielt wird. Bei Garrison konnte ich tatsächlich eine Entwicklung entdecken und natürlich haben die anderen Kinder sich im Laufe des Buches auch zusammengerissen, wenn es um ihre Ängste ging, aber in den Momenten, in denen sie ihren Ängsten direkt gegenüberstanden, waren sie unglaubwürdig. Mrs. Wellington fand ich dafür aber sehr tief und lustig und auch auf Schmidty trifft das zu. Nur die Kinder sind ein wenig blass geblieben. Stört zwar nicht für den Lesefluss, aber so werden sie eher zu Stereotypen.

Der Schreibstil ist gut gemacht, nur sollte die Autorin öfter einmal beschreiben, wer gesprochen hat. Zwar versucht sie immer im nächsten Satz die drei anderen Kinder nicken zu lassen oder in einem Antwortsatz den vorherigen Sprecher namentlich zu erwähnen, aber das kommt so oft vor, dass es nur nervig ist und gestelzt wirkt. Beschreibungen und wörtliche Rede werden oft genug abgewechselt und dieses Buch ist damit wieder eines der wenigen, bei denen mich die Beschreibungen auf Dauer nicht gelangweilt haben. Das Buch liest sich durchaus flüssig.

Ich habe für das Buch ziemlich lange gebraucht, wenn man bedenkt, dass es sehr kurz ist. Das lag zwar nicht nur am Buch, aber auch. Es hat mir schon Spaß gemacht das Buch zu lesen, besonders weil es mal etwas anderes ist, aber es hat eben vieles gefehlt, was meine Lesebegeisterung doch eingedämmt hat. Interessant fände ich aber eine Fortsetzung, die es tatsächlich geben soll.

Fazit: 
Wer mal einen etwas anderen Roman lesen will, wird hiermit gut bedient. Auch langweilig wird das Buch nicht so schnell, aber spannend würde ich es trotzdem nicht nennen. Für Kinder, die wenige Ansprüche an Charaktere und eine ausgefeilte, überdachte Handlung haben, ist dieser Roman sicherlich geeignet.

Gesamt: 3/5

Handlung: 3/5
Charaktere: 2/5
Lesespaß: 3/5
Gestaltung: 4/5
Schreibstil: 4/5
Preis/Leistung: 3/5

Verfasst am: 30.10.2010

Dienstag, 2. August 2016

[Aktion] Gemeinsam Lesen #009


Diese Aktion leiten Summi und Naddlpaddl von Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag stellt man das Buch vor, das man aktuell liest und beantwortet noch eine zusätzliche Frage.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Momentan lese ich "Stefan's Diaries: Nur ein Tropfen Blut" und bin auf S. 31.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
Pechschwarze Dunkelheit empfing uns in dem Waggon.
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Eigentlich lese ich es nur, damit ich das Buch auch durch habe, nachdem ich ja bereits den ersten Teil am Wochenende gelesen habe. Den fand ich nicht so berauschend, aber meine Rezension folgt noch. Dieser Teil hier scheint sich etwas weiter weg von den Rückblicken aus der Serie zu bewegen, daher könnte er vielleicht sogar interessanter sein, aber großen Elan habe ich eigentlich nicht. Ein Trost ist die geringe Seitenzahl.

4. Fahrt ihr dieses Jahr noch in den Urlaub und was steht auf eurer Leseliste hierfür ganz oben?

Nein, dieses Jahr bleibe ich - wie die letzten Jahre auch - daheim. Aber was das Lesen betrifft, ist das gar nicht schlimm, denn im Urlaub würde ich deutlich weniger Zeit damit verbringen, sondern lieber Sightseeing betreiben. Aber es sind ja trotzdem Semesterferien und zumindest für den August habe ich bereits eine grobe Leseliste angelegt. Die Reihenfolge ist dabei willkürlich.
  1. Metro 2034 von Dmitry Glukhovsky
  2. A Song of Ice and Fire: A Storm of Swords 1: Steel and Snow von George R.R. Martin
  3. Der Sommer mit Pippa von Britta Sabbag
  4. Morgentau von Jennifer Wolf
  5. Stefan's Diaries: Nur ein Tropfen Blut von Lisa J. Smith
  6. Saeculum von Ursula Poznanski
Bis jetzt sind es sechs Bücher, aber ich wollte eine Zahl von 8 veranschlagen. Aber mal sehen wie es läuft. An dem zweiten Buch lese ich ja schon ewig. Ob ich es im August wirklich beenden kann, weiß ich nicht, aber auf die Liste musste es trotzdem. Vor allem freue ich mich auf Metro 2034 und Saeculum. Da ich bei der Anti-Leseflauten-Challenge mitmache, muss ich diesen Monat immer das zuletzt gekaufte Buch lesen. Wenn ich das sehr ernst nehme, kann es sein, dass sich in die Liste noch mindestens 3 Bücher einschleichen, die ich einschieben "muss".