Sonntag, 29. Januar 2017

[Rezension aus dem Archiv] Rückblick #002

Heute gibt es endlich den Rückblick und meine Gedanken zu den Rezensionen im Juli. Den Rückblick wollte ich ja ursprünglich regelmäßig bringen, um meine Rezensionen aus dem Archiv zu besprechen.

Betrayed von P.C. & Kristin Cast

Dass ich auch nur einem der Bücher aus dieser Reihe etwas besseres als 3 Sterne gegeben habe, wundert mich wirklich. Dies hier ist der zweite Band der "House of Night"-Reihe. Als ich die Reihe damals gelesen habe, war sie bereits in aller Munde. Wenn ich mir meine Rezension dazu jetzt noch einmal durchlese, bin ich doch überrascht. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir der zweite Band der Reihe so gut gefallen hätte - und generell würde ich hier die Sternebewertung grundsätzlich senken, weil sie im Vergleich zu anderen Büchern viel zu hoch angesetzt ist. Solide 3 Sterne wären für das Buch laut meiner Kritik angemessen. Eigentlich hatte ich im Kopf behalten, dass die Bücher später eher schlimmer als besser wurden, aber vielleicht war der zweite Band dazwischen noch ein Glücksfall. Inhaltlich habe ich eigentlich fast alles vergessen. Noch einmal würde ich es auch nicht lesen - und habe die Reihe damals auch nur begonnen, um mein Englisch etwas aufzubessern.

Blood and Chocolate von Annette Curtis Klause

Dieses Buch habe ich damals bei Athesia als Rezensionsexemplar gelesen. Ich weiß noch, dass ich kurz darauf auch noch den Film gesehen hatte, aber was von beidem besser war, ist mir nicht mehr in Erinnerung geblieben. Dennoch ist mir das Buch eher negativ im Kopf geblieben, obwohl die Rezension - abgesehen von der Sternebewertung - ja eher sehr begeistert klingt. Dass die Protagonistin mir absolut nicht gefallen hat, ist mir noch am Stärksten im Gedächtnis geblieben, genauso dass sie ein sehr unreifes Verhalten an den Tag legt. Ich schätze, mittlerweile wäre das Buch absolut nichts mehr für mich. Früher war ich bei solchen kleinen Fehlern nicht ganz so kritisch. Heute lege ich deutlich mehr Wert auf ausgeklügelte und logische Charaktere - und auch auf eine logische Handlung. Auch dieses Buch werde ich nicht noch einmal lesen. Im Nachhinein hätte ich sogar gedacht, dass das Buch weniger als 3 Sterne von mir bekommen hat.

Der Trakt von Arno Strobel

Ich weiß nicht mehr wie ich dazu kam, diesen Roman zu lesen, aber seit jeher ist Arno Strobel mir als guter Thriller-Autor im Kopf geblieben. Leider kam ich bisher nie dazu seine Folgebücher zu lesen. Die Rezension hat mir leider auch nicht geholfen, die Handlung wieder aus meinem Hinterstübchen hervorzukramen. Daran dass die Handlung allerdings durchaus sehr verstrickt war, erinnere ich mich vage. Ansonsten erinnere ich mich nur an einzelne kurze Szenen. Deswegen kann ich zu meiner Rezension eigentlich auch nicht viel nützliches sagen. Generell finde ich Strobels Bücher immer noch sehr spannend und könnte mir auch vorstellen mal wieder eines zu lesen, wobei mich seine Jugendthriller sogar etwas mehr reizen als seine Psychothriller. Sein gemeinsames Werk mit Ursula Poznanski hat mir ja auch gut gefallen.

Ein Winter, 1000 Küsse von Henriette Wich

Dieses Jugendbuch habe ich als kitschig, oberflächlich und kindisch im Kopf behalten. Laut meiner Rezension fand ich es inhaltlich gar nicht so schlecht, aber trotzdem nicht wirklich gut. Soweit ich weiß wurde das Thema Pubertät wirklich gut dargestellt, aber mehr hat mich nicht ansprechen können. Inhaltlich verschwimmt die Handlung allerdings bei mir mit anderen Romanen, daher kann ich dazu nicht wirklich etwas sagen. Für meinen Geschmack war der Roman schon damals - da war ich 18 - zu jugendlich gewesen, daher würde ich ihn heute nicht noch einmal lesen. Für das empfohlene Alter ab 12 Jahren könnte er aber durchaus passend sein. Bei nur 2 Sternen insgesamt muss ich allerdings auch wirklich enttäuscht gewesen sein. 

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