Dienstag, 20. Dezember 2016

[Aktion] Gemeinsam Lesen #028


Diese Aktion leiten Summi und Naddlpaddl von Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag stellt man das Buch vor, das man aktuell liest und beantwortet noch eine zusätzliche Frage.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Gerade lese ich "Zeichen des Silbers" von Patricia Briggs und bin dort auf S. 246.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
Ich wachte auf und verspürte als Erstes Überraschung, dass mir alles wehtat.
 3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich stecke noch immer in meinem Reread und dies ist der fünfte Band der Reihe. Ich erinnere mich noch an das grobe Geschehen gegen Ende des Romans hin. Generell bin ich aber wieder positiv überrascht und vor allem Samuels Handlungsstrang gefällt mir richtig gut, was vermutlich auch daran liegt, dass er schon immer einer meiner Lieblinge war. Aber auch die Gefährten- und Rudelverbindung ist ein spannendes Thema. Und dann kommt ja noch Ärger mit dem Feenvolk hinzu. Also wieder großes Kino.

4. Vervollständige den Satz: Auf meinem Tisch steht eine Lampe, mein aktuelles Buch "TITEL", eine Schale mit XXXX und ganz wichtig: XXX

Auf meinem Tisch steht eine Lampe. Bei meinem Nachttisch stimmt das so weit. :D Mein aktuelles Buch "Zeichen des Silbers". Eine Schale steht da leider nicht, stattdessen kann ich mein Tablet. Und ganz wichtig: Mein Handy. Auf meinem Schreibtisch, der viel spannender ist, steht allerdings keine Lampe. ;) Das Wichtigste dort ist aber vermutlich eine Kunstkarte von Rosenheim, meiner ursprünglichen Heimatstadt, die mich immer daran erinnert.

Montag, 19. Dezember 2016

[Kurzrezension] Zeit der Jäger von Patricia Briggs

Titel: Zeit der Jäger
Reihe: Mercy Thompson
Band: 4
Autor: Patricia Briggs
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsdatum: 01.03.2010
Seiten: 400
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
ISBN-13: 978-3-453-52580-1
Originalpreis: 8,95€

Kurzbeschreibung: 
Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer kleinen Autowerkstatt. Und sie ist eine Walkerin – sie kann sich in einen Kojoten verwandeln. Doch Mercys Welt ist dunkel und gefährlich. Für den Tod eines Vampirs, an dem sie nicht ganz unschuldig ist, sinnt die Vampirkönigin Marsilia auf Rache. Da bleibt Mercy kaum noch Zeit für ihre Beziehung mit dem umwerfenden Werwolf Adam… 

Meinung: 
Auch der vierte Band kann das gewohnte Niveau halten. Diesmal sind wieder die Vampire das zentrale Thema und Mercy muss natürlich auch erst einmal die Vergewaltigung verarbeiten, zumal dieser Band nur eine Woche nach dem dritten ansetzt. Gerade diese Thematik wird sehr sensibel und vor allem authentisch verarbeitet. Generell merkt man der Geschichte ihre Seriosität an. Sie ist zwar nicht nüchtern und humorlos – im Gegenteil, aber bringt immer die richtige Stimmung und Atmosphäre auf. Vor allem die Werwolfthematik in diesem Band wurde auch wieder richtig schön beschrieben. Außerdem lernt man wieder ein bisschen mehr über Kojoten. Gerade dass sich das so langsam aufbaut, ist richtig gut gemacht. Und auch die Nebencharaktere werden weiter vertieft, ohne dass man das Gefühl hätte, es wäre zu viel des Guten. An und für sich gibt es hier weniger Action als in den anderen Bänden, aber dafür viel mehr soziale Ebenen, auf denen sozusagen gekämpft wird, was sehr spannend ist. Tatsächlich ist dies der erste Band, der geradeheraus ist, was aber gerade deswegen nochmal überraschender ist. Es gab eine paar Charaktere, die ich gewöhnungsbedürftig fand, aber das lag vor allem auch an ihren Rollen in der Geschichte.

Fazit: 
 „Zeit der Jäger“ ist eine sehr gute und vor allem wieder spannende Fortsetzung, die den dritten Band zwar nicht toppen kann, aber trotz ihrer schwierigen Thematik nahe an ihn herankommt.

Gesamt: 5/5

Inhalt: 5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 4/5
Schreibstil: 4/5

Reihe:
Band 1: Ruf des Mondes
Band 2: Bann des Blutes
Band 3: Spur der Nacht
Band 4: Zeit der Jäger
Band 5: Zeichen des Silbers
Band 6: Siegel der Nacht
Band 7: Tanz der Wölfe
Band 8: Gefährtin der Dunkelheit
Band 9: Spur des Feuers 

Sonntag, 18. Dezember 2016

[Rezension] Das Gesicht meines Mörders von Sophie Kendrick

Titel: Das Gesicht meines Mörders
Autor: Sophie Kendrick
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 16.12.2016
Seiten: 320
Verlag: rororo
Format: Taschenbuch
ISBN-13: 978-3-499-27273-8
Originalpreis: 9,99€

Klappentext: 
Sie muss sich erinnern, um zu überleben. Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist. 

Meinung:
Das Cover ist des Romans ist eher unauffällig und kann nur sehr indirekt mit dem Inhalt in einen Zusammenhang gestellt werden. Die Wassertropfen sind allerdings echt hübsch gemacht. Der Titel gefällt mir nicht so, weil Clara ja nicht wirklich tot ist, aber zumindest ist er provokant anziehend. Der Klappentext verrät nur wenig über die Handlung, auch wenn der letzte Abschnitt ein Ass im Ärmel ist, den man sich hätte bewahren können. Dennoch schafft er es schon vor der Geschichte selbst ein beklemmendes Gefühl zu erzeugen.

Der Anfang des Romans lässt nicht nur die Protagonistin, sondern auch den Leser ein bisschen verwirrt zurück, wird aber am Ende aufgeklärt und ist dafür auch bedeutend. Im Grunde haben wir hier eine typische Thrillergeschichte, die sich komplett um das Thema Amnesie dreht, an der die Hauptfigur leidet. Zwar wird der Roman anfangs sehr geheimnisvoll präsentiert, zeigt aber schnell, dass die Autorin lieber auf altbekannte Elemente zurückgreift und so kommt schon früh ein Verdacht auf, wer in die Sache involviert ist und vor allem auch, was es mit Clara auf sich hat. Dennoch würde ich nicht sagen, dass es schlecht geschrieben wurde. Es gibt auch Charaktere, bei denen man nie sicher ist, ob sie nun gut sind oder nicht. Das Schwesternmotiv an sich und die Hintergrundgeschichte mit der Flucht aus dem Osten fand ich sehr spannend, aber es wurde so klischeehaft und einfach aufgelöst wie möglich. Dementsprechend ist das Ende zwar sehr spannend und birgt auch Überraschungsmomente, ist aber im Endeffekt vorherzusehen.

Clara ist die Perspektivträgerin der Geschichte und eine sehr sympathische Person. Da sie ihr Gedächtnis verloren hat, ist es auch sehr glaubwürdig, dass sie eher grob charakterisiert wird. Aufmerksame Leser können sich recht schnell zusammenreimen, was es mit ihr auf sich hat. Ein weiterer wichtiger Charakter für die Geschichte ist Roland, Claras Mann und ihr einziger Ansprechpartner. Und auch die verschwundene Frau aus dem Klappentext spielt eine zentrale Rolle. Allgemein würde ich sagen, dass die meisten Charaktere vielschichtig und vor allem auch glaubwürdig sind, auch wenn das Motiv von Claras „Mörder“ meiner Meinung nach etwas lasch war, wenn ich es mit meinen Erwartungen vergleiche.

Der Schreibstil ist recht kühl und passt hervorragend zum Thriller. Durch die Ich-Perspektive kommt man Clara näher und entdeckt hautnah mit ihr die Geschichte, denn auch für sie ist alles neu. Dadurch ist sie auch die perfekte Identifikationsfigur. Der eher distanzierte Ton unterstreicht dies noch einmal. Man ist gleichzeitig nah an der Figur dran und gleichzeitig auch wieder nicht, weil sie nicht weiß, wer sie ist.

Der Roman hat auf jeden Fall Unterhaltungscharakter, der allerdings eher kurzweiliger Art ist. Lange bewegt er den Leser leider nicht, obwohl die Geschichte an sich durchaus schockierende Moment aufweist. Vor allem die Ostgeschichte war zwar unerwartet, aber richtig gutgeschrieben. Dennoch sorgt vor allem die klischeehafte Verarbeitung des Stoffes dafür, dass die der Roman zwar unterhaltend ist, aber nichts Besonderes. Gerade bei einem Thriller sind Überraschung und Schock zwei wichtige Komponenten, die aber durch die leicht zu erahnende Handlung kaum aufkommen.

Fazit:
„Das Gesicht meines Mörders“ ist ein spannender Thriller, bei dem man schnell mitfiebert, aber bereits früh erahnen kann, wer der Mörder war und was mit Clara passiert ist. Dennoch ist der Roman unterhaltend.

Gesamt: 3/5

Inhalt: 3/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 3/5
Schreibstil: 4/5

Samstag, 17. Dezember 2016

[Aktion] Leseausblick #009

Diese Aktion hat Martin von Martins Minds ins Leben gerufen. Jeden Samstag stellt man ein Buch vor, das man als nächstes lesen möchte und beantwortet ein paar Fragen dazu. 

Siegel der Nacht (6) von Patricia Briggs

Klappentext:
Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer Autowerkstatt. Und sie hat das außergewöhnliche Talent, sich in einen Kojoten zu verwandeln – eine Gabe, die sie von ihrem verstorbenen Vater geerbt hat, zu dem sie niemals Kontakt hatte. Doch als sich in den Tiefen des Columbia River das Böse regt, bleibt Mercy nur eine Möglichkeit, um ihr Leben zu retten: Sie muss die Familie ihres Vaters finden ...

1. Warum wolltest du das Buch haben? 
Aus den gleichen Gründen wie bei den Vorgängerbänden: Die Reihe ist einfach gut und mal etwas anderes in der Urban Fantasy. Allerdings muss ich zugeben, dass die Coveränderung nicht so toll ist.

2. Wie lange liegt es schon auf deinem ReRead-Stapel? 
Die Reihe an sich will ich schon seit gut drei Monaten rereaden, aber richtig aktiv lesen will ich das Buch seit ich mit dem ersten Band angefangen habe, also Anfang November.

3. Warum möchtest du es erneut lesen?
Diesen Monat ist der achte Band der Buchreihe erschienen. Deshalb wollte ich alle Bücher noch einmal lesen, um mein Gedächtnis aufzufrischen. Der sechste Band war der letzte, den ich bis dato gelesen habe und daher auch einer der beiden, an die ich mich inhaltlich am wenigsten erinnere. Aber ich weiß noch, dass man hier viel mehr über die Kojoten lernt. Sonst war Mercy ja eher unbeholfen, wenn es um sie selbst ging. 

Freitag, 16. Dezember 2016

[Neuzugänge] #012 - Gänsehaut, Action, Lacher

Bücher lesen heißt, 
 wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.
- Jean Paul

Auch im Dezember durfte ich mich bisher wieder über ein paar neue Bücher freuen und dabei kam ausnahmsweise Mal ein richtiger Genremix zusammen. Neben einem Thriller und einem Urban Fantasy-Roman steht jetzt auch ein humorvoller Roman in meinem Bücherregal.

Rezensionsexemplar:

Das Gesicht meines Mörders von Sophie Kendrick
Dieser Roman wurde mir vom Rowohlt Verlag zur Verfügung gestellt. Mittlerweile habe ich ihn auch schon gelesen und meine Rezension könnt ihr am Sonntag lesen. 
Sie muss sich erinnern, um zu überleben. Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist.

Mercy Thompson (8): Gefährtin der Dunkelheit von Patricia Briggs
Wer meinen Blog regelmäßig verfolgt, wird mitbekommen haben, dass ich gerade dabei bin, die Reihe fleißig zu rereaden. Der Grund dafür ist dieser Band, der diesen Monat erschienen ist. Freundlicherweise hat mir das Bloggerportal Band 8 zum Rezensieren zur Verfügung gestellt.
Als Christy, die Exfrau ihres Gefährten Adam, plötzlich in ihrem Leben auftaucht, schrillen bei Mercy sämtliche Alarmglocken – und das zu Recht, denn Christy führt nichts Gutes im Schilde: Sie will Adam zurück und ist sogar bereit, Mercys eigenes Rudel gegen sie aufzustacheln. Doch eine Mercy Thompson gibt niemals kampflos auf – schon gar nicht in der Liebe! Noch ahnt Mercy nicht, dass Christy ihr geringstes Problem ist: Ihr droht weitaus größere Gefahr von einem Gegner, der die ganze Welt zerstören kann …

Gewinn:

Mieses Karma von David Safier
Das Hörbuch dazu habe ich bereits im Sommer angehört und rezensiert. Nun hat die liebe Jenny von Lullabys Bücherkiste mir die Freude gemacht und es mir im Rahmen ihres verlosten Adventskalenders als Taschenbuch zum Nikolaus geschenkt. 
Wiedergeburt gefällig? Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird. Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!