Montag, 24. Oktober 2016

[Kurzrezension] Eine Krone aus Stahl von Valentina Fast

Titel: Eine Krone aus Stahl
Reihe: Royal
Band: 4
Autor: Valentina Fast
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 05.11.2015
Seiten: 253
Verlag: Impress
Format: Ebook
ISBN-13: 978-3-646-60171-8
Originalpreis: 3,99€

Kurzbeschreibung: 
Wenige Wochen nur trennen die übriggebliebenen Kandidatinnen von der Enthüllung des echten Prinzen und seiner Wahl der Prinzessin. Alle vier jungen Männer scheinen sich bereits für ihre zukünftige Frau entschieden zu haben, nur wer Anspruch auf Tatyana erheben wird, liegt immer noch im Dunkeln. Dass sie selbst zwiegespalten ist, macht die Situation nicht unbedingt leichter. Erst eine gemeinsame Reise durch das gesamte Königreich öffnet ihr die Augen – nicht nur, was ihr Herz betrifft, sondern auch, was die wahren Pläne des Königreichs angeht…

Meinung: 
„Eine Krone aus Stahl“ schließt sich den vorhergehenden Bänden inhaltlich nahtlos an, wie es bereits gewohnt ist. Auch in diesem Band ist die Handlung leider eher dröge und gerade die Tatsache, die bereits im Klappentext angesprochen wird – nämlich, dass die Entscheidungen schon gefällt scheinen, nimmt der ganzen Geschichte die Spannung, zumal der zweite Plotstrang um die Meteoriten wieder überwiegend in den Hintergrund tritt, auch wenn die Handlung dennoch im späteren Verlauf dieses Buches interessanter wird. Aber eigentlich passiert hier nichts und das hilft dem Roman nicht gerade dabei den Leser bei der Stange zu halten. Auch über die Kuppel und Viterra wird wieder so gut wie gar nichts gesagt.

Auch die Charaktere an sich haben sich nur mäßig verbessert. Phillip erscheint hier tatsächlich plausibler als zuvor, während Tatyana leider immer noch viel zu aufbrausend ist und ständig jammert. In dem Punkt kann sie sich leider mit ihrer Kontrahentin Charlotte messen. Generell bleibt das Buch sehr klischeehaft und kalkuliert. Die Enthüllungen am Ende sind recht offensichtlich. Auch negativ aufgefallen sind mir die vielen Phrasenwiederholungen. Zum Beispiel wünscht sich Tatyana immer wieder, dass sich unter ihr der Boden auftun soll. Gerade an diesem Band sieht man sehr gut, dass die Bände einzeln nur mäßig Spannung aufbringen und es klüger gewesen wäre, mehrere zu einem Buch zusammenzuschließen.

Fazit: 
Alles in Allem knüpft „Eine Krone aus Stahl“ nicht nur inhaltlich an seine Vorgänger an und weißt fast noch weniger Handlung auf. Die Geschichte zieht sich hin, ohne an Reiz zu gewinnen und wird mehr und mehr zur Farcé.

Gesamt: 2/5

Inhalt: 1/5
Charaktere: 2/5
Lesespaß: 1/5
Schreibstil: 3/5

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