Mittwoch, 22. März 2017

[Rezension aus dem Archiv] Ein Sarg für Zwei von Michelle Rowen

Link führt zum Ebook
Titel: Ein Sarg für Zwei
Autor: Michelle Rowen
Reihe: Immortality Bites
Band: 4
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 12.10.2009
Seiten: 416
Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
ISBN-13: 978-3442373796
Preis: 7,95€

Kurzbeschreibung:
Kein Wunder, dass die gerade erst zur Vampirin gewordene Sarah Dearly gerne ihr normales Leben zurückhätte – denn wer will schon beim Vorstellungsgespräch für einen neuen Job gepfählt werden? Oder mal eben dazu verflucht werden, den Rest seiner Tage von einer Sonnenallergie geplagt zu sein? Und wenn sich zu allem Übel auch noch der Vampir, den Sarah liebt, nicht aus den Fesseln einer seit Jahrhunderten währenden Ehe befreien kann – ja, macht es dann noch Spaß, unsterblich zu sein …?

Meinung:
Diesmal ist die Kurzbeschreibung endlich einmal aussagekräftig, wenn auch etwas spoilerlastig. Den Klappentext wiederum sollte man gar nicht erst lesen, denn der ist diesmal sehr informationsreich ausgefallen und wenn man sich den Lesespaß nicht verderben will, sollte man ihn ignorieren.

Endlich ist wieder Sarah die Protagonistin. Eine Überraschung ist der Anfang des Buches, denn der wird von Thierry geschildert, was aber keineswegs einmalig bleibt. Im ganzen Buch tauchen immer wieder von Thierry erzählte Szenen auf, die endlich einmal ein wenig sein wahres Wesen beleuchten. Auch dieser Band der Reihe ist wieder sehr spannend und voller verquerer Überraschungen. Zwar ist auch dieser Teil sehr humorvoll und witzig, aber es wird auch mal etwas düsterer als bisher. Auch steht Sarah wieder zwischen zwei Typen, auch wenn Quinn aus dem Rennen ist. Von der Handlung her ist dieser Teil bisher wohl der spannendste und originellste.

Sarah ist definitiv nicht mehr so unbeschwert wie noch in Band 1, aber neben ihr haben sich eigentlich alle Charaktere sehr stark und glaubwürdig weiterentwickelt und sind alle sehr tiefgründig. Es gibt eigentlich nichts an ihnen zu auszusetzen. Michelle Rowen versteht sich sehr gut darauf, sympathische und in sich schlüssige Charaktere zu kreieren.

Wieder wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Sarah erzählt. Thierrys Szenen sind allerdings in der dritten Person geschrieben. Das macht es auch leichter zu unterscheiden, wer gerade das Kommando hat, auch wenn man das im Grunde bereits anhand der Kapitelanfänge erkennen kann. Im Großen und Ganzen hat sich Michelle Rowens Schreibstil nicht verändert. Kurze Absätze, viel wörtliche Rede, sehr viel Handlung, eine flüssige Schreibweise. Mehr gibt es dazu nicht wirklich zu sagen.

Der vierte Band ist auf jeden Fall viel stärker als der Dritte, aber auch als die beiden anderen Vorgänger. Es gibt so viele verschiedene Handlungsstränge und alles ist brillant erzählt. Es macht wirklich Spaß das Buch zu lesen. Bisher ist dieser Teil definitiv mein Liebling der Reihe.

Fazit: 
"Ein Sarg für Zwei" ist bisher mit Abstand der beste Teil der Reihe und ein Lesemuss für jeden, der die Vorgänger bereits gelesen hat. Kaum zu glauben, aber es geht noch besser!

Gesamt: 5/5

Inhalt: 5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Schreibstil: 4/5

Geschrieben am: 25.08.11

Dienstag, 21. März 2017

[Aktion] Gemeinsam Lesen #041



Diese Aktion leiten Summi und Naddlpaddl von Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag stellt man das Buch vor, das man aktuell liest und beantwortet noch eine zusätzliche Frage.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Gerade lese ich "Die Feuer von Anasoma" von Mitchell Hogan und bin auf S. 61.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
Caldan erwachte mit einem Ruck, seine nackte Brust hob und senkte sich heftig und war schweißbedeckt. 
 3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Viel weiter bin ich ja leider nicht gekommen, aber man erfährt zumindest schon ein paar grobe Zusammenhänge mit dem Prolog und Caldan wirkt eigentlich ganz sympathisch und man bekommt schon einen guten Eindruck von der Welt. Die Meister fand ich ja echt toll. Aber vermutlich werden die nicht so schnell wieder auftauchen, wenn überhaupt. Ich hoffe einfach mal, dass ich diese Woche deutlich mehr zum Lesen komme, denn eigentlich finde ich das Buch bisher alles andere als schlecht.

4. Gibt es ein Buch, das du erst mochtest, mittlerweile aber nicht mehr? Warum?

Das ist sehr schwer zu beantworten, da ich die meisten meiner Rereads ins Herz geschlossen habe, aber es auch nicht so ist, dass ich ständig Bücher immer wieder lese. Da ist das Potenzial, dass sich mein Eindruck ändert, gering. Es gab aber tatsächlich ein Buch, das ich beim ersten Lesen ganz gut fand, was vor allem von meinen euphorischen Freundinnen ausgelöst wurde: Biss zum Morgengrauen von Stephenie Meyer und der Rest der Reihe. Gut, phänomenal fand ich die Reihe nie, aber wenn ich es damit vergleiche, wie ich sie beim nächsten Lesen fand - und das war zeitlich sehr dicht beieinander, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Danach habe ich die Reihe deutlich kritischer betrachtet, weswegen sie dieser Kritik auch nicht wirklich standhalten konnte bzw. kann. Wie es überhaupt dazu kam? Ich habe auf einem Blog eine Besprechung der Kapitel gelesen, die fast schon provokativ überzogen war. Dennoch steckten in den Aussagen viele Körnchen Wahrheit. Ich glaube auch, dass mir das generell geholfen hat, Bücher nicht mehr durch eine rosarote Brille zu sehen. 

Sonntag, 19. März 2017

[Rezension] Talon - Drachenzeit von Julie Kagawa

Titel: Drachenzeit
Reihe: Talon
Band: 1
Autor: Julia Kagawa
Genre: Fantasy, Jugendroman, Romantasy
Erscheinungsdatum: 05.10.2015
Seiten: 560
Verlag: Heyne fliegt
Format: Hardcover
ISBN-13: 978-3-453-26970-5
Originalpreis: 16,99€

Kurzbeschreibung: 
Strand, Meer, Partys – einen herrlichen Sommer lang darf Ember Hill das Leben eines ganz gewöhnlichen kalifornischen Mädchens leben! Danach muss sie in die strenge Welt des Talon-Ordens zurückkehren – und kämpfen. Denn Ember verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: Sie ist ein Drache in Menschengestalt, auserwählt, um gegen die Todfeinde der Drachen, die Krieger des Geheimordens St. Georg, zu kämpfen. 

Garret ist einer jener Krieger, und er hat Ember sofort als Gefahr erkannt. Doch je näher er ihr kommt, umso mehr entflammt er für das ebenso schöne wie mutige Mädchen. Und plötzlich stellt er alles, was er je über Drachen gelernt hat, infrage …

Meinung: 
Julie Kagawa begeistert derzeit viele Jugendbuchleser mit ihren fantastischen Themen. Die Talon-Reihe ist unter ihren vier Reihen die aktuellste. Das Cover des ersten Bandes ist gleichzeitig wunderschön, aber auch etwas kitschig gehalten. Der Roman hat drei verschiedene Zusammenfassungen. Oben steht die des Verlags, aber auf der Rückseite des Buches und im Inneren stehen noch zwei gänzlich unterschiedliche Beschreibungen, die aber alle irgendwie auf denselben Nenner kommen. Bei der Verlagsbeschreibung stört mich der zweite Absatz etwas, weil er schon viel Spannung rausnimmt und außerdem mal wieder die Tatsachen etwas verschwimmen lässt. Da sagt mir die Zusammenfassung auf dem Buch deutlich mehr zu, auch wenn die deutlich vager ist.

Der Einstieg in die Geschichte erinnert ein bisschen an die vielen Filme, in denen Jugendliche zu ihrer verbliebenen Familie gefahren werden, um dort zu leben. So ähnlich beginnt auch dieses Buch. Das Buch hat zwei Perspektivträger, Ember und Garrett. Mit Ember erlebt man alles aus Drachensicht, Garrett wiederum gibt tiefe Einblicke in den Orden St. Georg. Generell muss man sagen, dass der Handlungsverlauf sehr typisch ist und viel vorhersehbar ist, aber dennoch kann der Roman mit der Idee und den Charakteren überzeugen. Es gibt eine nicht ganz so kleine Liebesgeschichte, die sich aber immerhin langsam aufbaut. Gleichzeitig gibt es aber auch Actionszenen und im Grunde ist von allem ein bisschen dabei. Surfen, Fliegen, Partys, eine geheime Ausbildung und noch viel mehr. Wie Ember erfährt man nach und nach immer mehr über Talon. Etwas ironisch war, dass Ember sich viel leichter in die Gewohnheiten von Menschen einfügen kann als Garrett, der ja eigentlich ein Mensch ist. Das ist übrigens ein Punkt, den ich sehr verwirrend fand: Ember spricht immer wieder von ihrem „inneren Drachen“ als wäre sie nicht selbst der Drache. Gegen Ende hin wurde die Leichtgläubigkeit von Ember ein wenig überstrapaziert hinsichtlich Garrett. Das Ende selbst endet dann in einem Cliffhanger, der noch viele Konflikte im zweiten Band erwarten lässt.

Die Charaktere konnten überwiegend überzeugen und waren mir auch überraschend sympathisch. Die Protagonistin der Geschichte ist Ember, ein Nestling, der sich erst einmal in die Menschenwelt eingliedern soll. An ihrer Seite ist ihr Bruder Dante. Ember für sich allein fand ich als Charakter durchaus nachvollziehbar, doch neben ihrem Bruder wirkt sie erschütternd naiv und scheint keine Ahnung von nichts zu haben, während Dante scheinbar über jegliches Vorgehen von Talon Bescheid weiß. Neben Ember und Dante gibt es aber auch noch Garrett und Tristan, die auf Drachenjagd sind und einen Nestling aufspüren sollen. Garrett war deutlich schwerer zu fassen als Ember, da er nur wenig über sich und seine Vergangenheit verrät und mehr im Hier und Jetzt lebt. Die dritte Partei der Geschichte ist dann noch Riley, der im Laufe des Romans immer mehr Ecken und Kanten entwickelt. Insgesamt wirkte alles recht schlüssig, aber Embers Naivität war trotzdem sehr auffällig.

Der Schreibstil im Roman war zwar ein bisschen holprig, aber trotzdem leicht zu lesen und an ein jugendliches Niveau angepasst. Es gibt viele Dialoge, aber auch ab und an sehr lange Absätze. Die Ich-Perspektive hilft, die Charaktere aus nächster Nähe erleben zu können. Die Autorin verwendet liebend gern Spitznamen, von Rotschopf bis hin zu Miss Gruselfunktionär.

Obwohl der Roman keine originelle Handlungsstruktur aufweist, hat mich vor allem die Idee dahinter fasziniert und ist letztendlich auch der Grund, warum mir das Buch dann doch sehr gut gefallen hat. Kagawa schafft trotz dieser Stereotypen eine in sich runde Geschichte, die sympathisch und spannend ist und gerade für ein jugendliches Niveau ideal. Es ist eine noch sehr gemächliche Geschichte, das muss man zugeben, aber gerade zum Ende hin nimmt es Fahrt auf und lässt auf mehr Action im zweiten Band hoffen. 

Fazit: 
„Drachenzeit“ ist ein einnehmender Roman, der mit der Drachenthematik etwas Neues wagt. Geboten werden hier viel Liebe, ein bisschen Action und zwei interessante Organisationen, die beide nicht das Gelbe vom Ei zu sein scheinen. Und mittendrin eine starke, wenn auch einfältige Protagonistin.

Gesamt: 4/5

Inhalt: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 5/5
Schreibstil: 3/5

Freitag, 17. März 2017

[Rezension] Infernale von Sophie Jordan

Titel: Infernale
Reihe: Infernale
Band: 1
Autor: Sophie Jordan
Genre: Dystopie 
Erscheinungsdatum: 15.02.2016
Seiten: 384
Verlag: Loewe
Format: Hardcover
ISBN-13: 978-3-7855-8167-4
Originalpreis: 17,95€

Kurzbeschreibung: 
Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. 
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. 
Niemand sagte: Das geht nicht. 
Niemand sagte: Mörderin. 

Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin? 

Meinung:
Diesen Monat erscheint bereits der zweite Band der Reihe. Seit Monaten ist der erste Band bereits in aller Munde und deshalb kam auch ich nicht umhin, es endlich zu lesen. Optisch ist es erst einmal eher unauffällig und geht in der Masse unter, der Klappentext klingt aber vielversprechend und vor allem spannend, vielleicht mal wieder eine Dystopie, die vom Hocker hauen kann. Das Thema ist auf jeden Fall brisant und hat hohes Potenzial.

Tatsächlich wird man sich der Brisanz auch schnell bewusst. Davy erfährt, dass sie HTS hat und plötzlich ändert sich einfach alles für sie. Die Leute behandeln sie anders und ihre Möglichkeiten sind eingeschränkt. Das Buch zeigt raffiniert, was dies mit der Psyche eines Menschen machen kann. Sehr faszinierend fand ich vor allem, wie radikal die Außenstehenden dabei reagiert haben, die HTS-Träger sofort verurteilen und als Kriminelle brandmarken, obwohl ja nicht jeder HTS-Träger ein Mörder sein muss. Generell ist die Storyline nicht unbedingt originell, sondern verfolgt ein typisches Handlungsmuster, kann dabei aber trotzdem fesseln. Es gibt eine Liebesgeschichte, die tatsächlich glaubwürdig rüberkommt, da sie langsam aufgebaut wird. Davys Taten und die extremen Reaktionen darauf fand ich besonders spannend. Generell war alles nachvollziehbar und es ist spannend, wie die HTS-Träger eigentlich in die Ecke gedrängt werden. Nur in Mount Haven fand ich Davy etwas irrational, aber dennoch nachvollziehbar. Besonders gut konnten die Texte am Ende eines Kapitels die drückende Stimmung unterstreichen.

Davy ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. Sie ist ein sympathisches Mädchen mit eigenen Macken, wird aber anfangs und im Grunde von allen auf ihre Musik und ihren Fleiß reduziert. Ich denke aber, dass das Absicht von der Autorin sein könnte, da Davy mit ihrem HTS-Status langsam mehr Selbstbewusstsein findet und sich ihr Charakter entwickelt. Auch die anderen Charaktere fand ich alle sehr sympathisch, auch wenn viele etwas zu kurz kamen. Selbst über Davy lernt man ja nicht viel, aber über die anderen Charaktere erfährt man meist nur grobe Randdaten. Hoffentlich ändert sich das im zweiten Band vielleicht noch. Dennoch fällt es nicht negativ auf, da der Schwerpunkt der Handlung ja trotzdem auf Davy und ihrer Situation liegen. Und gerade das Verhalten aller Charaktere fand ich doch sehr realistisch, wenn auch teilweise schockierend.

Der Schreibstil der Autorin ist recht eingängig und umgangssprachlich. Der Stil ähnelt dem typischen Gesprächsstil auch sehr. Dadurch hat man das Gefühl, dass Davys Erzählung mehr persönlicher ist. Durch das Präsens wird außerdem die Spannung deutlich gesteigert. Es gibt auch ein paar Schachtelsätze, aber die fallen nicht ins Gewicht.

Durch diese Dystopie bin ich geradezu durch gerauscht. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen und mich letztendlich nur fragen, wieso ich es nicht schon längst gelesen habe. Das Buch hat natürlich auch die eine oder andere Schwäche, aber insgesamt wird das Thema schön aufbereitet und die Verzweiflung Davys wird mit jedem Kapitel gesteigert. Da bin ich wirklich gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht. Mit Davy konnte ich ja überraschenderweise auch sympathisieren, obwohl ich weibliche Protagonisten oft etwas anstrengend finde. Das ist mir bei ihr aber nur kurz am Ende passiert und da ging ich einfach nur nicht mit ihren Gedankengängen konform. Aber insgesamt konnte mich der Roman von vorne bis hinten überzeugen.

Fazit: 
„Infernale“ verarbeitet ein schwieriges Thema spannend und vor allem schockierend. Die Dystopie geht dabei bis zum Äußersten und verspricht von einer kleinen Liebesgeschichte bis hin zu einer ordentlichen Portion Action so ziemlich alles.

Gesamt: 5/5

Inhalt: 5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 5/5
Schreibstil: 5/5

Donnerstag, 16. März 2017

[Aktion] Serienabend #036


Im Mai hat die liebe Kosmeticca zu einer Aktion ausgerufen, die vor allem für Serienliebhaber gedacht ist. Worum geht es im Speziellen? Jeden Donnerstag stellt man eine Serie vor, die man gerade schaut, mit der aktuellen Folge. Das kann eine neue Serie sein, aber auch ein Rewatch.

Steckbrief

Titel: Downton Abbey

Inhalt:
„Downton Abbey“, das ist der Name eines herrschaftlichen Anwesens, welches das Zuhause der adeligen Familie Crawley und ihrer Bediensteten ist. Ausgangspunkt für die Handlung der Serie ist der Untergang der Titanic im April 1912, welcher nicht nur eine der größten Tragödien der Seefahrtsgeschichte ist, sondern für die Crawleys auch ganz persönliche und weitreichende Konsequenzen hat.

Staffel: Staffel 6

Folge: Folge 9, "Das große Finale"


1. Beschreibe die aktuelle Folge in drei Worten

Hochzeiten, Fügungen und Happy End

2. Bewerte die Folge mit einer Schulnote und begründe deine Entscheidung

Nun, diese Folge war wirklich ein Happy End, anders kann man es kaum ausdrücken. Und obwohl es irgendwie auch etwas übertrieben kitschig war, passt es doch sehr gut zur Serie und viele Dinge, die am Ende passiert sind, fand ich perfekt. Zum Beispiel die Sache mit Burrow. Und für Edith gab es ja auch endlich mal einen Grund zur Freude. Es ist schon schade, dass jetzt alles vorbei ist, obwohl sich die Serie an manchen Stellen durchaus etwas gezogen hat. Aber die letzte Folge ist ein würdiger Abgang für die Serie. Dementsprechend hat sie eine 1- verdient. Und das Minus vergebe ich auch nur, weil es tatsächlich etwas zu perfekt war. Aber immerhin ist die Serie damit in sich geschlossen.

3. Was bevorzugt ihr, Serien mit echten Schauspielern oder animierte/gezeichnete Serien?

Schwer zu sagen, aber ich schaue tatsächlich bevorzugt Serien, die nicht animiert oder gezeichnet sind. Ich finde Animes und Zeichentrickfilme zwar ab und zu einmal gut, aber die Themen sind mir da meistens etwas zu unbeschwert, während in "normalen" Serien Probleme ein ganz anderes Ausmaß haben. Außerdem fällt es da auch leichter, mit den verschiedenen Charakteren zu sympathisieren, weil die Emotionen einfach echter wirken - weil sie ja irgendwie auch echter sind. Es ist irgendwie ganz schwer zu beschreiben. Darüber habe ich mir bisher auch nie wirkliche Gedanken gemacht. Bei Filmen mag ich zum Beispiel auch beides sehr gerne, aber es ist halt von den Themen und der Aufmachung immer sehr unterschiedlich. Daher ist beides auf seine Art gut. Aber bei Serien mag ich es eigentlich, wenn Humor und Niedlichkeit nicht ganz so im Vordergrund stehen.