Freitag, 27. April 2018

[Rezension] Artemis von Andy Weir

Titel: Artemis
Autor: Andy Weir
Genre: Hard Science Fiction
Erscheinungsdatum: 05.03.2018
Seiten: 432
Verlag: Heyne
Format: Klappenbroschur
ISBN-13: 978-3-453-27167-8
Originalpreis: 15,00€

Klappentext: 
Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst. 

Montag, 19. März 2018

[Kurzrezension] Das Zeichen des Sturms von Susan Dennard

Titel: Das Zeichen des Sturms
Reihe: Magislande
Band: 2
Autor: Susan Dennard
Genre: High-Fantasy
Erscheinungsdatum: 22.01.2018
Seiten: 512
Verlag: Penhaligon
Format: Ebook
ISBN-13: 978-3-641-21841-6
Originalpreis: 11,99€

Kurzbeschreibung: 
Die Magislande stehen vor dem Krieg, während vier Menschen gegen ihre Bestimmung ankämpfen: Der ungestüme Kapitän Merik wird für tot erklärt, als sein Schiff zerstört wird. Doch Merik hat überlebt und wird sich mithilfe seiner Windmagie rächen. Gleichzeitig stellt der Blutmagis Aeduan die flüchtige Iseult, die ihm einen Pakt anbietet: Wenn es Aeduan gelingt, Iseults verschwundene Freundin Safi zu finden, erhält der Blutmagis das Vermögen zurück, das ihm gestohlen wurde. Doch Safi kämpft in einem Land voller Seeräuber um ihr Leben. Werden ihre Gefährten sie rechtzeitig finden – oder muss ihre Wahrmagie sie retten? 

Samstag, 3. März 2018

[Gedankenfluss] Warum ich gerne Hörbücher höre


Ich habe schon früher gerne Hörbücher gehört, aber seit letztem Sommer habe ich sie regelrecht für mich entdeckt. Allein dieses Jahr habe ich bereits sieben Hörbücher konsumiert und freue mich auf viele weitere. Aber was macht das Hörbuchhören eigentlich so attraktiv für mich? Ein paar Gründe dafür, möchte ich euch heute, am Welttag des Hörens, offenlegen.

Donnerstag, 22. Februar 2018

[Rezension] Sarantium - Die Zwillinge von Lara Morgan

Titel: Die Zwillinge
Reihe: Sarantium
Band: 1
Autor: Lara Morgan
Genre: Heroische Fantasy, All Age
Erscheinungsdatum: 15.01.2018
Seiten: 512
Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
ISBN-13: 978-3-7341-6133-9
Originalpreis: 9,99€

Kurzbeschreibung: 
Wenn der Herr der Drachen erwacht, müssen die Drachenreiter sich zum Kampf rüsten ... Es ist Shaans größter Traum, eine Drachenreiterin zu werden und ihr Volk vor seinen Feinden zu beschützen. Doch in ihren Träumen wird sie von den Bildern einer brennenden Stadt heimgesucht – und von einer Stimme, die in einer uralten Sprache, der Sprache der Drachen, zu ihr spricht. Denn Azoth, der finstere Herr der Drachen, ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt erneuern. Nur der junge Barbarenkrieger Tallis könnte Shaan in ihrem einsamen Kampf beistehen – denn auch er hat Macht über die Drachen … 

Dienstag, 20. Februar 2018

[Kurzrezension] Stille der Nacht von Patricia Briggs

Titel: Stille der Nacht
Reihe: Mercy Thompson
Band: 10
Autor: Patricia Briggs
Genre: Urban Fantasy
Erscheinungsdatum: 09.01.2018
Seiten: 480
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
ISBN-13: 978-3-453-31903-5
Originalpreis: 9,99€

Kurzbeschreibung: 
Mercy Thompson hat ihren Platz und ihre Stimme im Wolfsrudel der Tri-Cities gefunden. Doch eines nachts wird die Gestaltwandlerin von Vampiren entführt: Sie soll als Waffe gegen ihr Rudel und ihren Gefährten Adam eingesetzt werden. Mercy gelingt die Flucht. Und plötzlich findet sie sich allein, ohne Geld und ohne Kleidung mitten in Prag wieder. Sie muss neue Verbündete finden und alte Feinde abwehren, und vor allem muss Mercy Adam warnen. Denn im Herzen der uralten Stadt regt sich ein dunkler Geist. Mit dem Ziel, Krieg zwischen allen magischen Völkern zu stiften ... 

Meinung:
Man könnte meinen, dass Briggs beim zehnten Band der Reihe langsam der Stoff ausgeht, aber das ist weit von der Wahrheit entfernt. Diese Buchreihe kann man sehr gut mit Serien vergleichen, die den Zuschauer so sehr an die Charaktere binden, dass sie allein deswegen weitergucken. Mercy zeigt sich auch diesmal wieder von ihrer toughen Seite und man merkt deutlich, wie sie sich seit dem ersten Band bis zu diesem verändert hat. Wie immer nimmt sie ihr Schicksal in die eigenen Hände und wartet nicht einfach nur, bis Adam sie aus ihrer Misere rettet. Dennoch nimmt auch Adam wieder eine große Rolle im Buch ein und übernimmt damit den politischen Anteil der Geschichte, bei dem es vor allem um Verhandlungen geht. Die Vampir-Politik ist dabei leider etwas trocken, aber trotzdem charmant und spannend, zumal Adam durch Mercys Entführung nicht ganz so gelassen wie sonst agiert. Auf jeden Fall bietet die Geschichte wieder Möglichkeiten, mit seinen Lieblingscharakteren mit zu fiebern, auch wenn diesmal nicht viele von ihnen dabei sind, was aber umso mehr Platz für die anderen lässt.

Die Prämisse für den zehnten Band ist wieder spannend und sorgt für viel Zündfeuer. Mercy verschlägt es nach Europa und damit bekommt der Leser (endlich) mehr von der Welt zu sehen. Immerhin wurde schon von Anfang an von Marsilias ursprünglichem Meister gesprochen, der sein Dasein in Italien fristet. Und genau der kommt diesmal ins Spiel. Und es zeigt sich wieder, wie gut Briggs ihre Welt aufgebaut hat, denn sowohl die Schauplätze Mailand in Italien als auch Prag in Tschechien haben ihre eigene Historik, wenn es um übernatürliche Wesen geht und in die sind auch die amerikanischen Werwölfe und Vampire verwickelt. Gerade auf Prag hat sich die Autorin fokussiert und schafft dabei einen sehr coolen Aufhänger für die Handlung, der alten Sagen entspringt. Gleichzeitig lässt sie sich allerdings ein bisschen zu sehr dazu hinreißen, ausschweifend die Architektur der Stadt zu erwähnen. Da hat sie sich durch ihr eigenes Interesse ein wenig zu sehr verleiten lassen und obwohl es nicht schadet, das neue Setting ein wenig zu beschreiben, fällt es hier extrem auf, besonders wenn man Adams und Mercys Szenen miteinander vergleicht.

Nichtsdestotrotz ist der Plot wieder stark und auch wenn es diesmal weniger Action gibt, ist sie da. Etwas irritierend ist zunächst, dass die Kapitelanfänge mit Mercys Kommentaren versehen sind, inwiefern sich das jeweilige Kapitel in die chronologische Reihenfolge einordnen lässt, da diese sich diesmal deutlich überlagern. Trotzdem ist es kein negativer Aspekt. Auch gibt es neue Charaktere, die ins Herz geschlossen werden können. Und dann gibt es da noch einen Handlungsstrang, der zwar völlig legitim ist, aber für mich irrelevant wirkte bis er offenbart wurde – ganz am Ende – und nicht wirklich gut erläutert, auch wenn es durchaus eine gute Idee war. Insgesamt hatte ich aber wieder viel Spaß mit Mercy und Adam und Briggs zeigt mal wieder ein großes Talent dafür, Charaktere, Handlung und Welt so zu fusionieren, dass man nicht genug von der Reihe bekommt.

Fazit: 
„Stille der Nacht“ fokussiert sich diesmal wieder auf Politik, geht aber auch sehr auf Mercys und Adams Porträt als zwei getrennte Persönlichkeiten ein, was dem Roman durchaus einen gewissen Reiz verleiht und Mercys starken Charakter in den Vordergrund rückt. Und wer noch nicht überzeugt ist: Diesmal gibt es Schokoladen-Cookies.

Inhalt: 4/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 4/5
Schreibstil: 4/5

Gesamt: