Donnerstag, 10. November 2016

[Aktion] Serienabend #020


Im Mai hat die liebe Kosmeticca zu einer Aktion ausgerufen, die vor allem für Serienliebhaber gedacht ist. Worum geht es im Speziellen? Jeden Donnerstag stellt man eine Serie vor, die man gerade schaut, mit der aktuellen Folge. Das kann eine neue Serie sein, aber auch ein Rewatch.

Steckbrief

Titel: Gilmore Girls

Inhalt:
Lorelai und Rory Gilmore leben in Stars Hollow, einer verträumten Kleinstadt in Neuengland. Sie sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch beste Freundinnen. Mutter Lorelai wurde bereits mit 16 Jahren schwanger und verließ das von ihr enttäuschte Elternhaus, als sie sich weigerte, den Vater des Kindes zu ehelichen. Seither pflegt sie kaum Kontakt zu ihren Eltern im benachbarten Hartford, doch das ändert sich gleich zu Beginn der Serie.
Rory ist mittlerweile auch 16 Jahre alt und ihr Traum ist es, einmal auf die prestigeträchtige Harvard Universität zu gehen. Der erste Schritt dorthin ist die Aufnahme in eine gute Schule, was der fleißigen Schülerin auch gelingt. Die Chilton Preparatory School lässt sie zwar zu, doch, obwohl ihre Mutter als Managerin einer Pension tätig ist, sind die Kosten für das Schulgeld deutlich zu hoch. Um Rory trotzdem auf die Schule schicken zu können, geht Lorelai nach Jahren der Funkstille auf ihre Eltern zu, die ihre Enkelin bisher kaum kennen. 
Emily und Richard Gilmore sind ein finanziell sehr gut gestelltes Paar, gehören der High Society von Neuengland an und legen großen Wert auf Etikette - womit ihre rebellische Tochter noch nie etwas anfangen konnte. Mit Rory hingegen verstehen sich die beiden prächtig und so lassen sie sich darauf ein, Lorelai das Geld für Rorys Ausbildung zu leihen. Unter einer Bedingung: Jeden Freitag müssen die beiden jüngeren Gilmores zum Abendessen im Hause der Großeltern erscheinen.

Staffel: Staffel 7

Folge: Folge 7, "Stadt der Liebe"


1. Beschreibe die aktuelle Folge in drei Worten

Frankreich, Zwillinge und Loverboy

2. Bewerte die Folge mit einer Schulnote und begründe deine Entscheidung

2+. Ich fürchte, die Bewertung liegt vor allem daran, dass mich in dieser Folge inhaltlich wenig angesprochen hat. Ich kann Lorelai und Christopher zusammen nicht ausstehen. Ja, gerade sind sie süß, aber man hat immer das Gefühl, in der nächsten Sekunde könnte Christopher wieder weg sein und Lorelai denkt auch so. Rorys Ängste kann ich voll verstehen, nachdem ich im Sommer auch meinen Bachelor beende. Aber die Sache mit Loverboy...hui. Vor allem, dass er dann so tut, als würde er sie nicht kennen. Mir ist aber auch erst da wieder aufgefallen, dass er seit Logan nicht mehr richtig aufgetaucht ist. Lane war ja diesmal amüsant, aber sie steht immer noch zu sehr unter dem Pantoffel ihrer Mutter. Immerhin sind es ihre Kinder, auch wenn ich Lanes Mutter bis zu einem gewissen Grad auch verstehen kann.

3. Mit welcher Serie (oder welchen Serien) wirst du einfach nicht warm, obwohl sie vielleicht sogar sehr beliebt ist?

O.C. California konnte ich überhaupt nicht leiden, von Anfang bis Ende. Und hab mich durchgekämpft. One Tree Hill habe ich angefangen und bin nicht weit gekommen, weil es mir einfach nicht sympathisch ist. Ansonsten fällt mir grad spontan keine Serie ein, aber wenn mir etwas nicht gefällt, gucke ich in der Regel auch nicht mehr als die ersten paar Folgen. 

Mittwoch, 9. November 2016

[Rezension aus dem Archiv] Alaskan Royals: Einfach königlich von Mary Janice Davidson

Titel: Einfach königlich
Autor: Mary Janice Davidson
Reihe: Alaskan Royals
Band: 2
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 14.01.2011
Seiten: 333
Verlag: Lyx
Format: Taschenbuch
ISBN-13: 978-3802583148
Preis: 8,95€

Kurzbeschreibung: 
Der Meeresbiologe Dr. Shel Rivers erhält von seinem Chef den Auftrag, die Prinzessin von Alaska durch sein Institut zu führen. Natürlich ist er nicht gerade begeistert darüber, dass ihn so ein verwöhntes Adelstöchterchen von der Arbeit abhält. Doch mit ihrem frechen Mundwerk ist Prinzessin Alexandria ganz anders, als Dr. Rivers sie sich vorgestellt hat. Und darüber hinaus ist sie auch noch ausnehmend hübsch und weckt ganz unerwartete Gefühle in dem nüchternen Wissenschaftler. 

Meinung: 
Auf mich wirkt das Cover recht romantisch. Alles ist in Rosa und Blau gehalten, im Hintergrund sieht man einen Sonnenuntergang. Im Vordergrund sieht man wieder eine blondhaarige Frau in Kleid und mit Krone in der Hand. Daneben balanciert eine Robbe ein Zepter. Der Boden ist aus Eis, das auseinanderzubrechen scheint. Es sieht zwar alles sehr schön aus, aber es ist schade, dass die Frau offensichtlich wieder Christina darstellt, da die Hauptfigur aus diesem Band dunkelhaarig ist. Die Kurzbeschreibung auf der Rückseite ist recht gut gelungen und man erfährt nicht allzu viel aus dem Buch. Von der LoveLetter prangt noch ein lobendes Zitat auf dem Buch und es wird darauf hingewiesen, dass wieder eine von Mary Janice Davidsons Kurzgeschichten im Buch zu finden ist. Die Schrift von außen ist gut lesbar und im Bücherregal macht sich das Buch neben seinem Vorgänger auch gut. Der Klappentext gibt meiner Meinung nach zu viel preis und man sollte ihn besser gar nicht erst lesen. Die Gestaltung des Buches im Inneren ist ansonsten gut. Die Schrift lässt sich leicht lesen und die Kapitel sind gut abgegrenzt. Ganz hinten findet man noch Infos zur Autorin und all ihre bisherigen Werke, die bei Lyx erschienen sind. Die Seiten davor gibt es noch ein wenig Werbung. Ein großer Kritikpunkt ist allerdings, dass die Kurzgeschichte im Buch fast ein Viertel einnimmt. Das Buch ist ja ohnehin schon dünner als der Vorgänger, aber wenn die Kurzgeschichten immer länger werden, ist von der Hauptgeschichte bald nichts mehr übrig.

Mich hat die Handlung nicht so sehr vom Hocker gerissen, die im Verhältnis zum Vorgänger sehr zu wünschen übrig lässt. Das Buch hatte zwar eindeutig wieder viele witzige Stellen zu bieten, aber spannend war es kaum und viel richtige Handlung konnte man auch nicht erkennen. Eigentlich mag ich die Bücher von Mary Janice Davidson sehr, aber bei diesem hier kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Die Idee hätte Potenzial gehabt, aber umgesetzt wurde sie nicht gut. Auch die Kurzgeschichte ist eher öde und man hätte sie sich getrost sparen können.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben alle eine gewisse Tiefe. Austauschbar sind sie definitiv nicht und sehr einzigartig. Mit Alex erlebt man im Laufe des Buches auch eine gewisse Weiterentwicklung. Auch die anderen Charaktere können zum größten Teil überzeugen und sind meistens sympathisch. Manchmal kann man ihre Handlungsweisen aber dennoch nicht nachvollziehen.

Davidson schreibt sehr flüssig und benutzt viel wörtliche Rede und nur spärlich gesäte Beschreibungen, die ich allerdings nicht als zu wenig empfand. Es passt so auf jeden Fall zum Buch. Die Absätze sind mal länger, mal kürzer und wechseln sich erfrischend ab. Es fällt nicht schwer, das Buch zu lesen.

Auch wenn mich das Buch nicht so vom Hocker gehauen hat, hatte ich es schnell durchgelesen. Lachen konnte ich oft, aber ansonsten war ich nicht sehr mitgerissen. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Folgeband "Adel verpflichtet“" wieder besser wird.

Fazit: 
Wer die Bücher von Mary Janice Davidson liebt, wird sich an dem Buch wahrscheinlich auch erfreuen können, aber alle anderen sollten es sich besser zweimal überlegen, denn eine wirklich hochwertige Geschichte findet man hier nicht.

Gesamt: 2/5

Handlung: 2/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 2/5
Schreibstil: 4/5

Verfasst am: 19.03.2011

Dienstag, 8. November 2016

[Aktion] Gemeinsam Lesen #022


Diese Aktion leiten Summi und Naddlpaddl von Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag stellt man das Buch vor, das man aktuell liest und beantwortet noch eine zusätzliche Frage.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Gerade lese ich "Das dunkle Herz des Waldes" von Naomi Novik als Ebook und bin dort bei S. 14 von 489.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
Natürlich war seine Kleidung kostbar.
 3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Noch kann ich nicht viel dazu sagen, weder zum Buch selbst noch zur Autorin, denn von ihr habe ich bisher noch kein Buch gelesen. Die ersten paar Seiten haben mir aber schon gut gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

4. Wie seid ihr zum Bloggen gekommen?

Das ist im Grunde keine besondere Geschichte. Ich habe damals Rezensionsportale für mich entdeckt und angefangen, nicht nur Rezensionsexemplare, sondern auch meine eigenen Bücher zu rezensieren. Und als ich in der "Szene" unterwegs war, bin ich über Buchblogger gestolpert und dachte mir: Hey, das will ich auch. Und dann habe ich meinen Blog eröffnet. Irgendwann hatte ich dann keine Zeit mehr fürs Bloggen und danach ist auch die Bloggerplattform offline gegangen. Aber ich hab das Bloggen die ganze Zeit als Teil meines Lebens vermisst und deswegen im Juni erneut damit begonnen. 

Montag, 7. November 2016

[Kurzrezension] Makellos von Sara Shepard

Titel: Makellos
Reihe: Pretty Little Liars
Band: 2
Autor: Sara Shepard
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 06.07.2009
Seiten: 336
Verlag: cbt
Format: Taschenbuch
ISBN-13: 978-3-570-30563-8
Originalpreis: 7,95€

Kurzbeschreibung: 
Die mysteriösen Nachrichten von A. brechen nicht ab. Spencer, Aria, Emily und Hanna geraten immer tiefer ins Netz der Lügen und Intrigen. Als Emily herausfindet, dass Toby, Jennys Bruder, bestens über die Aktionen des Kleeblatts im Bilde ist, sind sich bald einig: Toby ist A.!

Meinung: 
Während der erste Band der Reihe noch recht gemächlich wirkt, fliegen im 2. Band Schlag auf Schlag die Fetzen. A. drängt sich in das Leben der Mädchen und macht es ihnen zur Hölle, ohne Rücksicht auf Verluste. Entsprechend erschütternd setzt sich die Geschichte fort und die Vier werden immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, genauso wie mit harten Entscheidungen. Die Themen sind dabei sehr passend für Jugendliche und doch brisant. Nicht immer sind die Entscheidungen der Mädchen das Beste, aber sie haben oft keine richtige Wahl. Auch dass sie sich gegenseitig nicht richtig vertrauen, wird sehr gut umgesetzt. Die Charaktere wirken wieder sehr glaubwürdig, auch wenn es diesmal schwer war eine herauszupicken, die dabei auch sympathischer ist als die anderen, da alle nicht grad tugendhaft sind. Das Buch war wieder sehr leicht und schnell zu lesen und der Schreibstil schafft es zwanglos jugendlich zu wirken, was die Authentizität erhöht.

Fazit:
„Makellos“ ist eine würdige Fortsetzung der Reihe, in der ein Ereignis das andere jagt und die vier Protagonistinnen nicht ruhen können.

Gesamt: 4/5

Inhalt: 5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Schreibstil: 4/5

Sonntag, 6. November 2016

[Rezension] Die Hexen von Kiew von Lada Lusina

Titel: Die Hexen von Kiew
Autor: Lada Lusina
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 01.05.2008
Seiten: 528
Verlag: dtv
Format: Klappbroschur
ISBN-13: 978-3423246699
Originalpreis: 16,90€

Kurzbeschreibung: 
Drei junge Frauen im heutigen Kiew werden, nicht ganz freiwillig, zu Hexen und geraten von einem haarsträubenden Abenteuer ins nächste. Es ist eben gar nicht so einfach, einen Zaubertrank nicht nur richtig zu brauen, sondern auch korrekt anzuwenden! Ist es Zufall, dass gerade jetzt Anhänger eines Satanistenkults in Kiew ihr Unwesen treiben? Eine uralte Macht soll beschworen werden, und die drei Hexen müssen feststellen, dass der verehrte Michail Bulgakow sich an entscheidender Stelle irrte... 

Meinung:
Das Cover des Romans macht optisch wirklich was her. Besonders toll ist die Art wie die Schrift sich über das Buch zieht. Ganz vorne im Buch findet sich ein Stadtplan, der die Straßen von Kiew besser veranschaulichen soll. Hier gibt es auch für die relevanten Orte eine Legende. Für deutschsprachige Leser ist es allerdings etwas irritierend zwischen der deutschen Legende und den russischen Straßenbezeichnungen hin und her zu springen. Die angegebene Internetseite zum Buch existiert mittlerweile leider nicht mehr. Der Klappentext ist interessant und trifft den Inhalt sehr gut. Im Buch selbst finden sich bei den Kapitelanfängen immer interessante Zitate, die auch zeigen, dass die Autorin intensiv für ihren Roman recherchiert hat.

Die Handlung des Romans ist sehr außergewöhnlich. Es gibt hier mehrere Plotstränge, die sich treffen, obwohl man es anfangs nicht kommen gesehen hätte. Generell ist das Buch aber sehr langatmig und es dauert ein bisschen, bis man sich hier eingefunden hat. Das liegt unter anderem daran, dass das Buch literarisch sehr anspruchsvoll geschrieben ist. Es gibt hier ständig Anspielungen auf verschiedene Autoren und auch auf Kiews Geschichte und Geographie. Als jemand, der sich damit nicht auskennt, hat man es deutlich schwerer der Handlung zu folgen. Die drei neuen Hexen gepaart mit einer dunklen Bedrohung sind auf jeden Fall eine spannende Mischung und diese Spannung kommt auch immer wieder zu tragen, aber die meiste Zeit wirkt alles etwas wirr und man kommt nicht ganz mit. Erst am Ende ergibt dann alles langsam Sinn und auch nur, weil es genauer erklärt wird. Dennoch ist auch das Ende nicht ganz rund und wirkt etwas seltsam, fast schon als würde es die Geschehnisse des Buches auf die Schippe nehmen. Dennoch sind vor allem die Informationen über Kiew in diesem Buch lesenswert.

Dascha, Mascha und Katja sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während Dascha ein Partygör ist, das sich durchs Leben mogelt, ist Katja eine ehrgeizige Geschäftsfrau. Mascha wiederum studiert Geschichte und ist ein großer Fan von Michail Bulgakow. Und diese drei Frauen aufeinander prallen zu lassen, sorgt tatsächlich für ganz schön Trubel, abgesehen von dem, der ohnehin schon herrscht. Persönlich konnten mich alle drei Frauen nicht ganz überzeugen. Etwas an ihnen war nicht ganz rund und sie wirkten auch nicht sympathisch genug, um sie zu mögen. Nur in Mascha kann man sich einigermaßen einfühlen – zumindest mir ging es so.

Der Schreibstil ist zwar sehr originell und passt auch irgendwie zur Geschichte, aber wirkt an manchen Stellen etwas verwirrend, was vielleicht der Übersetzung geschuldet sein könnte. Der Stil an sich ist vor allem etwas hochgestochen, wenn nicht gerade Dascha redet. Vor allem die Zitate zu den Kapiteln finde ich sehr interessant, da sie inhaltlich immer perfekt abgestimmt sind.

Vor allem habe ich mich auf „Die Hexen von Kiew“ gefreut, weil ich in die Stadt eintauchen wollte. Das ist zwar gelungen, aber dafür war die Handlung so wirr, dass es wirklich schwer war ihr zu folgen. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, vielleicht auch wirklich an der Geschichte, vielleicht ein bisschen an beidem, aber an manchen Stellen hat mir dies schon die Lust auf das Buch vergrätzt. Es gab sehr schöne Stellen und wie tiefgründig das Buch ist, fand ich auch echt toll, aber es wäre einfach besser gewesen, wenn das dann noch so wirr gewesen wäre. Vielleicht liegt es auch an den Charakteren und ihrer spontanen Art. An sich wäre ich nicht abgeneigt gewesen, einen Folgeband der Reihe zu lesen, was vor allem am Handlungsort liegt, aber leider wurde sie wohl nicht ins Deutsche übersetzt.

Fazit:
„Die Hexen von Kiew“ hat viel Potenzial und richtet sich an Leser, die tiefsinnigere Geschichten bevorzugen. Dies kann der Roman zwar mit Bravour bieten, ist aber bis zum Ende nicht ganz leicht zu verstehen.

Gesamt: 3/5

Inhalt: 3/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 2/5
Schreibstil: 3/5